Programm: Th. Solaranlagen, Biomasse-Heizanlagen, Wärmepumpen

Was wird gefördert?
Das Programm dient der Finanzierung von Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und kann in Ergänzung zu Zuschüssen aus dem BAFA-Marktanreizprogramm zur "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" genutzt werden.

Fördervoraussetzung ist, dass der Bauantrag des Gebäudes vor 2009 gestellt wurde und die bestehende Heizungsanlage vor 2009 installiert wurde.
Nicht gefördert werden Maßnahmen an Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern.

Es wird die Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien nach den Förderbedingungen des BAFA-Marktanreizprogrammes gefördert:

- thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m2 Bruttokollektorfläche
- Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 - 100 kW
- Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW

Bei überwiegend wohnwirtschaftlicher Nutzung des Gebäudes sind eine zentrale Heizungsanlage und/oder eine zentrale Lüftungsanlage für das Gesamtgebäude förderfähig.

Im Rahmen einer Nutzungsänderung von beheizten Nichtwohnflächen in Wohnflächen (Umwidmung) sind die o.g. Maßnahmen förderfähig, wenn die landesrechtlichen Bestimmungen (insbesondere bauordnungsrechtlich) entspricht. Es darf sich nicht um eine Neubaumaßnahme handeln.

Wie wird gefördert?
Es wird ein zinsgünstiges Darlehen mit einer Laufzeit von 10 Jahren gewährt, mit 1-2 tilgungsfreien Anlaufjahren. Der Zinssatz wird für die gesamten 10 Jahre festgeschrieben.

Der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000 Euro je Wohneinheit (Bemessungsgrundlage: Anzahl WE vor Sanierung; bei Ersterwerb gemäß Kaufvertrag; bei Nutzungsänderungen die Anzahl neu geschaffene WE).

Die derzeitigen Zinssätze können Sie der Übersicht der KfW-Zinskonditionen im Anhang entnehmen. Die aktuellen Zinskonditionen finden Sie im Internet unter www.kfw.de.

Wer wird gefördert?
Alle Träger von Investitionsmaßnahmen (z.B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Geber als Investoren) an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen können Anträge stellen.

Außerdem sind Erstbewerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen antragsberechtigt.

Wo ist der Antrag einzureichen?
Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen (außer Planungs- und Energieberatungsleistungen). Die Programmnummer lautet 167.

Der Antrag wird direkt bei der Hausbank gestellt, und dann an die KfW weitergeleitet. Weitere Informationen:

KfW
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt
Tel.: 069-7431-0 oder 0800-5399002 (kostenfrei)
Fax: 069-7431-9500
Internet: www.kfw.de

Kumulierbarkeit?
Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist zulässig, sofern die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Aufwendungen nicht übersteigen.

Programmziel ist die ergänzende Kreditfinanzierung in Kombination mit einer BAFA-Förderung (Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm) und weiteren KfW-Programmen „Energieeffizient Sanieren“ (151, 152, 430, 431).

Sonderfall: Kombinierte Heizungsanlagen (erneuerbare Energien und fossile Energieträger) werden vollständig als Einzelmaßnahme im KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ (152, 430) gefördert, wenn kein Zuschuss über das BAFA-Marktanreizprogramm erfolgt.

Seit wann gibt es das Programm, wie lange noch?
Das Programm besteht seit März 2013. Ein Programmende ist nicht bekannt.

Wie wird das Programm finanziert, wo ist die Deckelungsgrenze?
Hierzu liegen keine Angaben vor.

Equinoxe Internet Galerie GmbH Freiburg

   >> Zurück